Über den Künstler Konrad Klapheck

Schreibmaschinen, Nähmaschinen, Telefone, Bügeleisen: Konrad Klapheck (1935–2023) machte Alltagsgegenstände zu rätselhaften „Maschinenbildern", die er verfremdete und mit menschlichen Eigenschaften versah. Während viele Künstler seiner Zeit abstrakt arbeiteten, widmete sich der gebürtige Düsseldorfer einer präzisen, gegenständlichen Malerei, deren Stil Elemente des Surrealismus, Neorealismus und teilweise der Pop-Art verband. Von 1954 bis 1958 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bruno Goller; später lehrte er dort selbst. Klapheck zählt zu den bedeutenden Vertretern der deutschen Nachkriegsavantgarde.

Konrad Klapheck