Wolfgang Peuker
Anatomie einer Stadt, 1989
Aquarell auf Aquarellkarton Zeichnung 47.7 × 36 cm
500 €
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Zwei antikische Figuren - ein weiblicher Torso und eine zweite Gestalt mit erhobenem Arm - stehen in diesem Aquarell wie Skulpturenfragmente vor der angedeuteten Rasterfassade einer Stadt. In fein lasierten, fast monochromen Grau- und Weißtönen verschränkt Wolfgang Peuker Körper und Architektur. Bei dem Blatt handelt es sich um die Studie des gleichnamigen Öl-Bildes, welches sich heute in der Stiftung Kunstforum - Kunstsammlung der Berliner Volksbank befindet.
Über den Künstler Wolfgang Peuker
Wolfgang Peuker (1945–2001) gehört zu den Malern, die von der Leipziger Schule geprägt wurden: Von 1965 bis 1970 studierte er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Harry Blume, Werner Tübke, Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer. In seinen figurativen, präzise komponierten Bildern verbindet sich diese Schulung mit einem eigenen, kühlen Blick auf Mensch und Zeitgeschichte. Geboren in Ústí nad Labem, lehrte Peuker von 1977 bis 1989 als Dozent an der HGB Leipzig und ab 1993 als Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. 1994 zog er nach Groß Glienicke bei Berlin, wo er 2001 starb.

Kuratierte Werke
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