Werner Tübke
Abraham und die drei Engel, 1979
Kreidelithografie Print 20.5 × 15.2 cm
700 €
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Die Grafik "Abraham und die drei Engel" zeigt Werner Tübke als Meister der altmeisterlichen Erzählung. In präziser, an Renaissance und Manierismus geschulter Linienführung gibt er der biblischen Begegnung Abrahams mit den drei Engeln eine dichte, vielfigurige Form. Das Blatt verbindet erzählerische Klarheit mit jener handwerklichen Finesse, die Tübkes Werk auszeichnet. Das Blatt ist leicht lichtrandig und nicht signiert.
Über den Künstler Werner Tübke
Werner Tübke (1929–2004) zählt neben Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer zu den Begründern der Leipziger Schule. Sein unverwechselbarer altmeisterlicher Malstil knüpft an die Tradition der Renaissance und des Manierismus an und hebt ihn deutlich von den Strömungen der Avantgarde ab. Tübkes Werk ist von vielfigurigen, allegorischen und historischen Kompositionen geprägt, die er mit höchster malerischer Präzision ausführte. Sein Hauptwerk, das monumentale Bauernkriegspanorama in Bad Frankenhausen, gilt mit rund 14 mal 123 Metern als eines der größten Gemälde der Welt und wird als „Sixtinische Kapelle des Nordens" bezeichnet. Nach einer Lehre als Maler studierte er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, wo er später selbst als Professor lehrte; als einer der wenigen ostdeutschen Künstler fand er auch im Westen breite Anerkennung.

Kuratierte Werke
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